Der „optische Rauchmelder“ reagiert auf sichtbare Rauchpartikel. Gelangt zu viel Rauch in seine Messkammer, wird Alarm ausgelöst. Innerhalb der Messkammer erzeugt eine integrierte Infrarot-Lichtquelle alle 8 Sekunden einen Lichtimpuls. Erst durch Rauchpartikel, die bei einem Feuer in die Messkammer gelangen, fällt das Licht auf die Fotodiode. Ein Relais schaltet und die Alarmzentrale meldet einen Feueralarm. Er wird an der Decke in der Mitte des Raumes montiert.
Der „Thermodifferenzialmelder“ detektiert entstehende Brände und Feuer. Er reagiert auf eine Maximaltemperatur und einen Temperaturanstieg. Diese Indikatoren werden zuverlässig detektiert und der Alarmzentrale gemeldet. Da der Thermodifferentialmelder – im Gegensatz zu optischen Rauchmeldern – keinen Rauch erkennt, wird er vor allem an Orten mit hoher Staub- und Rauchbelastung (Küchen, Raucherzimmern, Garagen) eingesetzt. Erst wenn eine Maximaltemperatur von 60 Grad Celsius überschritten ist, oder die Temperatur um mehr als 5 Grad Celsius innerhalb von 3 Minuten ansteigt, löst der Melder einen Alarm aus. Er wird an der Decke in der Mitte des Raumes montiert.
Der „Wassermelder“ ist ein technischer Melder für eine Alarmanlage. Er besteht aus einem Basisgerät (Melder) und einem Wasserfühler (Sensor). Kommt der Sensor mit Wasser in Berührung, wird dies der Alarmanlage vom Basisgerät gemeldet. Der Sensor des Funk-Wassermelders wird sehr bodennah montiert. Optimaler Montageort sind Stellen, die bei einem Wasserschaden zuerst überflutet werden (z.B. hinter Waschmaschinen, nahe Wasserrohren). Über ein Kabel sind beide Komponenten miteinander verbunden.
Der „Gasmelder“ reagiert auf Gas in der Luft und löst Alarm aus.
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